Ein Tag im Leben von...

    ...Marek Lipowski. Seit 1985 als Bildhauer bei der KPM, ist der gebürtige Pole mit 65 Jahren ein beständiger Mitarbeiter der Manufaktur. Im Interview mit dem WEISS Magazin No.2 erzählt er, was für ihn die Arbeit in der Manufaktur so besonders macht.

    Herr Lipowski, was bedeutet es für Sie, bei der KPM zu arbeiten?

    Hier entstehen tagtäglich wertvolle und schöne Dinge, an deren Entstehungsprozess
    ich beteiligt sein darf. Für mich ist die Manufaktur der schönste Ort des Schaffens.

    Wie hat sich die Arbeit im Laufe der Zeit verändert?
    Die Abläufe sind stets besser, schneller und moderner geworden. Die Bindung zur Tradition bleibt dennoch immer bestehen.

    Welche persönlichen Highlights oder Herausforderungen gab es während Ihrer Karriere?
    Definitiv die umfangreiche Rekonstruktion und Gestaltung des Services CERES nach historischen Vorlagen. Das war am Anfang meiner Karriere
    ein persönlicher Höhepunkt.

    Was mögen Sie an Ihrem Beruf am liebsten?
    Die Vielfalt. Meine Aufgabe besteht nicht nur darin, klassische Porzellanstücke wie Tassen und Kannen herzustellen, sondern beinhaltet auch die Anfertigung von Außergewöhnlichem, z.B. Reliefs und Plaketten.

    Wie erfinden Sie sich und Ihre Entwürfe in so einem traditionsreichen Unternehmen immer wieder neu?
    Das geschieht meistens ganz spontan oder im Zuge der Vorbereitung. Ebenso im Austausch mit dem Team.

    Foto: Gene Glover

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