Warum der Funkturm Berlin auf KPM-Porzellan steht

    Eine geschmackvolle Inneneinrichtung, ein fantastischer Ausblick über die Hauptstadt und ein anspruchsvolles Menü – diese Kombination erwartet man nicht unbedingt im Berliner Funkturm. Wir verraten Ihnen, was es mit dem älteren Bruder des Fernsehturms auf sich hat und welche Rolle die Königliche Porzellan-Manufaktur bei der Erbauung spielte!
    © 2018 Messe Berlin

    Der 147 Meter hohe Stahlturm wurde 1926 zur 3. Großen Deutschen Funk-Ausstellung in Betrieb genommen. Damit ist das Wahrzeichen im Berliner Westend ganze 43 Jahre älter als der Fernsehturm auf dem Alexanderplatz. Der Funkturm hat Technikgeschichte geschrieben, als von hier aus 1929 das erste Fernsehbild Deutschlands ausgestrahlt wurde – und ab 1935 weltweit das erste reguläre Fernsehprogramm. Aber das ist noch nicht alles: Als einziger Funkturm auf der Welt sind seine vier Füße über Porzellanisolatoren mit dem Fundament verbunden, die zur Erdung der elektrischen Spannung dienten. Und dieses Porzellan, das je Fuß einem Druck von 1400 Tonnen standhält, stammt aus der Königlichen Porzellan-Manufaktur!

    Heute beherbergt der “Lange Lulatsch”, wie er auch genannt wird, auf 55 Metern Höhe ein Restaurant mit Plätzen für bis zu 100 Personen. Mit dem nostalgischen Charme der 20er Jahre ist er die ideale Kulisse für private Feiern oder stilvolle Events. Kommen Sie vorbei, genießen Sie die Aussicht – und vielleicht entdecken Sie ja das KPM-Signet an den Füßen des Turms.

    Diese Beiträge könnten Sie auch noch interessieren