Die LAB-Familie: Laborporzellan für die Küche

    Zwischen Reagenzgläsern und Bunsenbrennern. Im 19. Jahrhundert fand man das KPM Laborporzellan auch in den Forschungslaboren des Landes – statt nur in der Küche und auf den Festtafeln. Wer weiß, bei welchen Entdeckungen unsere Tiegel, Abdampfschalen und Mahlkugeln damals schon eine Rolle spielten…

    Mit einer Entdeckung begann auch die bis heute andauernde Erfolgsgeschichte des Laborporzellans: Bei seinen täglichen Gängen durch die Manufaktur stieß Chefdesigner Thomas Wenzel immer wieder auf die alten Laborgefäße und ließ sich schließlich von ihnen inspirieren. So entstand mit der Serie LAB eine Hommage an das technische Porzellan vergangener Zeiten.

    Aufgrund der besonderen Eigenschaften des Porzellans – Festigkeit und Hitzebeständigkeit des Materials, Widerstandsfähigkeit gegen Säuren und Laugen, leichte Reinigung usw. – wurde es oft und gerne in Apotheken und Laboratorien verwendet. Mit der Industrialisierung und der aufkommenden chemischen Industrie stieg der Bedarf an solchen Laborporzellanen. Und so kam es, dass dieser Produktionszweig für die KPM immer wichtiger wurde. In den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts fertigte KPM außerdem elektrotechnische Isolatoren an – dass der Berliner Funkturm auf KPM-Porzellan fußt, ist ein Zeugnis davon.

    Original Anzeig aus den 1960er Jahren

    Formschön und funktional

    Thomas Wenzel – Chefdesigner der KPM Berlin – hat mit seiner Neu-Entdeckung das Nützliche wieder zum Schönen gewendet. Die Mitglieder der stetig wachsenden LAB-Familie fühlen sich heute in der modernen Küche zu Hause. Multifunktionalität und eine puristische Formsprache sind Eigenschaften, die das Kochen und Zubereiten zu einer besonderen Freude machen. Die außergewöhnliche Haptik wurde von den alten Entwürfen übernommen: der obere Teil der Stücke ist lasiert, während der untere Teil unbehandelt bleibt. So hat man dank der leicht strukturierten Oberfläche immer einen festen Griff, spürt beim Gießen oder Trinken jedoch wie gewohnt die glatte Verarbeitung. Jedes Stück der Serie ist nicht nur am zeitlosen Design, sondern auch anhand der chromgrünen Stempelmarke und dem Schriftzug “BERLIN” zu erkennen.

    In das moderne Küchen-Labor gehören die Zubereitungshelfer wie Mörser und Stößel, kleine und große Schalen und die typischen Bulb-Gefäße, die beispielsweise für Essig und Öl, oder auf der Essenstafel als kleine Vasen eingesetzt werden können. Die einzigartige Kaffeestation mit dem für sein Design prämierten Kaffeefilter sowie die dazugehörigen Becher sind ein Must-have für jeden Kaffeeliebhaber und machen Ihr Zuhause zur absoluten Genuss-Werkstatt.

    Tripod, LAB
    Mörser & Stößel, LAB, No. 2.4
    Bulb Kitchen Set, LAB
    Becher-Set, No. 2H, LAB
    Kaffeestation, LAB
    Kaffeefilter #4, LAB

    Die Familie wächst

    Mit den beiden Kolben-Vasen in runder oder konischer Form hält das Porzellan nun auch Einzug ins Wohnzimmer und bietet eine wunderschöne Deko-Möglichkeit für Blumensträuße und Gestecke. Praktische Aufbewahrungsdosen in allen Größen sind der neueste Zuwachs in der LAB- Familie und ab 2019 machen die passenden Teller die neue Generation der Laborporzellane vorerst komplett. Wer weiß, bei welchen kulinarischen Entdeckungen und Experimenten sie im 21. Jahrhundert dabei sein werden…

    Vase, LAB,Kolbenform konisch
    Aufbewahrungsdose No. 50, LAB

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