Klein mit Pfiff!

    Den Schnabel in die Höhe gestreckt, verweilt der kleine Eisvogel auf einem Ast. Naturalistisch in der Darstellung und handgefertigt passt dieser Augenschmeichler als feines Dekorationsobjekt in jeden Raum. Das Design stammt übrigens von Johann Baptist Pedrozzi aus dem Jahr 1765. Er wurde ein Jahr zuvor zum Modellierer der Königlichen Porzellanmanufaktur von Berlin ernannt und schuf eine Reihe von beeindruckenden Tierfiguren in Lebensgröße.
    Eisvogel am Meer - Einen festen Platz hat dieses Exemplar im ScandiChic-Interior bei @herrglück gesehen auf Instagram.

    Der Eisvogel ist mit keiner anderen Vogelart zu verwechseln: klein wie ein Spatz, aber unverkennbar und wunderschön durch sein leuchtendes blau- oder türkisfarbenes Gefieder. Vogelexperten erkennen den Eisvogel am ehesten an seinem Ruf, einem durchdringenden, hohen Pfiff. Hauptverbreitungsgebiet sind die Tropen, wo er farblich hervorragend an seine Umgebung angepasst ist.

    EISVOGEL

    Entdecken lässt sich der Eisvogel im Schatten am Ufer eines Gewässers, wo er konzentriert nach Nahrung Ausschau hält. Wie ein Pfeil schnellt er dann ins Wasser, sobald ein Fisch in der Nähe ist, um diesen dann mit seinem Schnabel zu packen.

    Dieser Eisvogel scheint bereits einige "Tauchgänge" hinter sich zu haben. Auch mit lädiertem Schnabel immer noch eine echte Schönheit.
    EISVOGEL

    Ob ganz in weiß, oder schillernd und farbenfroh bemalt, ist der Eisvogel in jedem Interior ein echtes Highlight mit viel Geschichte. Schließlich wurde die Figur vor über 250 Jahren vom Modellierer Johann Baptist Pedrozzi geschaffen. Zuvor war Pedrozzi als Stuckateur im Dienst des Markgrafen von Bayreuth, für den er die Räume des Neuen Schlosses im Park Eremitage sowie den ebenfalls Neues Schloss genannten großen Palast im Stadtzentrum künstlerisch gestaltete. In Potsdam war er auch an der Ausschmückung des Neuen Palais beteiligt. Für die KPM Berlin schuf er eine Reihe von beeindruckenden Tierfiguren in Lebensgröße.

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