KPM Berlin und New Tendency – eine Kooperation, die Zeichen setzt

    Die KPM Berlin und New Tendency entwickeln gemeinsam das perfekte Objekt – vollendet in Form und Funktion, belebt die erste, streng limitierte „Edition 2020“ ihrer Kollaboration den Teller ästhetisch neu. Das Ergebnis der gemeinschaftlichen Arbeit wird erstmalig auf der imm cologne präsentiert.

    Für das international gefeierte Designstudio New Tendency erfüllte sich durch die Zusammenarbeit mit der KPM Berlin ein langgehegter Wunsch: Die über 250 Jahre zurückreichende Design-Tradition der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin, ihr beständiger handwerklicher Qualitätsanspruch und auch das Bauhaus-Erbe der legendären Berliner Institution erschienen den Designern als ideale Voraussetzungen für ein gemeinsames Projekt. Umso mehr, da das für seine innovativen Möbelentwürfe bekannte Studio mit großer Leidenschaft auch Gegenstände des täglichen Lebens einer Neu-Interpretation unterzieht. 

    New Tendency / Foto: Jonas Lindstroem

    Ein Charakteristikum, das auch auf Thomas Wenzel, Chefdesigner der KPM Berlin uneingeschränkt zutrifft. Entsprechend schnell war der Pakt geschlossen. Hochkonzentriert und mit kreativem Enthusiasmus widmeten sich alle Beteiligten dem von New Tendency vorgelegten Entwurf eines einmaligen Tellers. Aus Sicht der KPM Berlin war den Designern hier etwas gelungen, das ihre herausragende Könnerschaft unterstreicht und beispielhaft die gegenwärtige Philosophie der von Friedrich dem Großen 1763 gegründeten Manufaktur widerspiegelt: Die Überführung des klassischen KPM-Vermächtnisses in die moderne Design- und Formensprache des 21. Jahrhunderts. Exklusives Traditionsunternehmen meets modernes Design-Label – eine Kooperation, die inspiriert und Zeichen setzt.   

    Die Herausforderung: die Exaktheit der Form. Die Faszination des Tellers beruht auf seiner besonderen Stapelbarkeit durch die hohen Füße und die fast ebene Oberseite der Platte. In enger Absprache mit den erfahrenen Experten der Porzellan-Manufaktur ermittelte Thomas Wenzel in aufwändigen Testreihen das bestmögliche Produktionsverfahren. Am Ende kam nach übereinstimmender Meinung nur die Königsdisziplin der Porzellanbearbeitung in Frage: der Diamantschliff. Von Hand und mit höchster Präzision wurden die Rohlinge nach dem Brennen mit dieser besonderen Schleiftechnik bearbeitet. Allein dieser Arbeitsgang, ausgeführt von Spezialisten des Faches, dauert rund zwei Stunden pro Teller. Thomas Wenzel ist sich fast sicher, dass eine Bearbeitung von Porzellan dieser Art von einmaligem Charakter ist, wie er während des exklusiven Meet and Greets auf der imm cologne berichtet.

    Ein Höchstmaß an handwerklicher Präzision erforderten zudem die Fertigung und Anbringung der Teller-Füße. Die von New Tendency vorgesehene Form eines mittig geteilten Rings verleiht den Tellern im Stapel die Anmutung eines japanisch inspirierten Architektur-Objekts. Der breite Einschnitt und die Öffnung des Rings gewähren Durchsicht und verleihen dem massiv anmutenden Objekt Leichtigkeit. Auch einzeln platziert umgibt die auf hohen Füßen stehenden Teller ein ganz besonderer ästhetischer Reiz. Ihr Schattenwurf vermittelt den Anschein, als befände sich der Teller in der Schwebe – ein klug durchdachtes Spiel aus filigraner und kompakter Formgebung, für das die Entwürfe New Tendencys bekannt sind. Um diese Effekte Realität werden zu lassen, erdachte das KPM Berlin Design-Team um Thomas Wenzel in präziser Entwicklungsarbeit eine kreative Lösung: In die Unterseite der Tellerplatte wurde eine Nut gefräst, in der die halbkreisförmigen, aus Kunststoff gefertigten Füße mit einem speziellen Verbundstoff befestigt wurden.

    Das Ergebnis des intensiven Schaffensprozesses beeindruckt: Der von der KPM Berlin gemeinsam mit dem Designstudio New Tendency erschaffene Teller steht in seiner Schönheit und Vollkommenheit für meisterliche Handwerkskunst, für gelungene, disziplinübergreifende Zusammenarbeit – und damit nicht zuletzt für die ungebrochene Aktualität der Bauhausideale.

    Die erste „Edition 2020“ der Zusammenarbeit ist auf 20 hochexklusive Sets zu je fünf Tellern limitiert und kann ab sofort unter preorder@kpm-berlin.com vorbestellt werden. Preis auf Anfrage. 

    Über New Tendency     

    Schlicht, zweckmäßig und bestmöglich gefertigt. Die Produkte des Berliner Design-Studios New Tendency sind inspiriert vom Geist des Bauhauses. Das auch international für seine funktional-zeitgemäßen Entwürfe von Alltagsgegenständen bekannte Label verdankt seinen Erfolg einem kongenialen Trio: Den beiden an der Bauhaus-Universität Weimar ausgebildeten Gründer und Creative Director Manuel Goller, sowie Sebastian Schönheit und Christoph Goller. Funktion und Design neu denken, ein gängiges Produkt durch ausgeklügelte Formgebung, hochwertiges Material und optimierte Herstellung nachhaltiger nutzbar machen - dafür steht der Name New Tendency. Aber auch für das an Bauhaus-Ideale anknüpfende Bekenntnis zum kreativen Austausch mit anderen Disziplinen. www.newtendency.com

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