Erzählt doch mal, liebes Trade Marketing Team...

    Saskia Pfeifer und Larissa Braun sind Teil des Marketing Teams der KPM Berlin und speziell für den Bereich des Trade Marketings verantwortlich. Was ihre genauen Aufgaben sind und wie viel Kreativität sie in ihren Job einbringen können, erzählen sie im Interview.

    Hallo Saskia und Larissa, ihr kümmert euch bei der KPM Berlin um den Trade Marketing Bereich. Wie kann man sich euren Job vorstellen?

    Im Trade Marketing sind wir verantwortlich für den visuellen Auftritt der Marke in den KPM Berlin Stores und auf den Verkaufsflächen bei unseren Handelspartnern.

    In unseren Bereich fällt alles, was dafür sorgt, dass sich der Kunde auf der Storefläche nicht nur zurecht findet, sondern auch wohlfühlt und wiedererkennt. Die Aufgaben dabei sind sehr vielseitig, sodass der Job immer abwechslungsreich bleibt. Wir kreieren neue Schaufensterkonzepte, gestalten Storeflächen um und entwerfen ständig neue Dekorationen.

    Was mögt ihr an euren Aufgaben am liebsten und wo liegen die Herausforderungen?

    Ideenfindung, Brainstormings und die Entwicklung kreativer Konzepte machen unseren Job unglaublich spannend. Gleichzeitig birgt sich hinter diesem Prozess auch eine der größten Herausforderungen, da nicht immer ein großer zeitlicher Vorlauf bei all unseren Projekten gegeben ist und natürlich viele Faktoren dabei zu beachten sind.

    Was wollen wir ausdrücken? Wie können wir uns von anderen Unternehmen abgrenzen? Was passt zum jeweiligen Produkt? Uns leitet bei all diesen Fragen vor allem der Anspruch, aufmerksamkeitsstarke Konzepte zu entwickeln, die unsere Markenwelten optimal unterstreichen.

    Wie groß ist der Anteil eurer eigenen Kreativität im Entwicklungsprozess?

    Wie sehr wir in die kreative Idee involviert sind, ist immer abhängig vom Projekt. Vieles entsteht bei uns im Trade Marketing am Tisch und wird dann direkt umgesetzt. Hin und wieder holen wir uns Unterstützung mit ins Boot, teilweise schon bei der Ideenfindung, teilweise erst bei der Umsetzung – immer ganz unterschiedlich.

    Welches Projekt habt ihr besonders gern umgesetzt?

    Das ist schwer zu sagen. Aktuell sind wir ganz verliebt in die neue Atelier Edition mit ihren sieben ganz unterschiedlichen und wundervollen Vasen. Für die Kollektion wurden altbekannte Vasenklassiker mit historischen Dekoren neu aufgelegt und sind damit repräsentativ für unsere Handmalerei. Die Atelier Vasen Kollektion haben wir in der Box, unserer Pop Up Fläche in den Hackeschen Höfen ganz besonders in Szene gesetzt.

    Spannend war auch zuletzt die Umsetzung der Schaufenstergestaltung in unserem Store in der Friedrichstraße in Berlin.

    Was ist denn der Gedanke hinter der aktuellen Schaufenstergestaltung in der Friedrichstrasse?

    Hinter unserer Manufaktur steht eine lange und spannende Geschichte. Vielen ist die Königliche Porzellan-Manufaktur bereits ein Begriff, wir treffen allerdings immer wieder Freunde, Bekannte und Porzellan-Interessierte, die damit noch gar nicht wirklich vertraut sind. Genau aus diesem Grund ist es uns wichtig, dieser Geschichte eine Bühne zu geben und noch mehr Leuten von uns zu erzählen – in diesem Fall mit den Schaufenstern in der Friedrichstraße. Hier finden sich die sieben Kaiser und Könige, die die Königliche Porzellan-Manufaktur prägten, sowie eine königlich gedeckte Tafel.

    Neben unserer Geschichte macht uns aber vor allem aus, dass das Thema „handmade“ an oberster Stelle steht. Damals wie heute wird das Porzellan in unserer Manufaktur in unzähligen Arbeitsschritten von Hand gefertigt. Ein faszinierender Herstellungsprozess, den wir gern nach außen tragen möchten und auf den wir besonders stolz sind.    

    Welche Unterstützung bekommt ihr aus der Manufaktur bei der Umsetzung solcher Projekte?

    Unsere Kollegen helfen uns, wo sie können. In unserem Arbeitsalltag benötigen wir laufend Unterstützung aus anderen Abteilungen: Ob bei logistischen Fragen, kurzfristigen Projekten aller Art sowie auf der Suche nach Utensilien für unsere Dekoration – für so ziemlich jede Idee findet sich eine Lösung. Auch wenn es manchmal ganz spontan sein muss.

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