Wie riecht es eigentlich in der Porzellan-Malerei?

    Die kurze Antwort: Wie bei einer Aromatherapie. Dass es in der Porzellan-Malerei nach Lavendel, Fenchel und zig anderen Düften riecht, hat einen ganz bestimmten Grund, den wir Ihnen hier verraten!

    Von der Malerei der Königlichen Porzellan-Manufaktur geht eine besondere Atmosphäre aus: In hellen Räumen sitzen die Maler hochkonzentriert an ihren Arbeitsplätzen und erschaffen regelrechte Kunstwerke. Zwischen unzähligen Grünpflanzen bemalen Sie das Porzellan von Hand – jedes Stück ist somit ein Unikat!

    Dass es dabei so gut riecht, hat einen einfachen Grund: Die Porzellanfarbe wird mit ätherischen Ölen angerührt. Nelken- oder Lavendelöle eignen sich zum Beispiel besonders gut zur Verflüssigung der Farbe – und die beruhigende Wirkung von Lavendel ist bestimmt ein willkommener Nebeneffekt, schließlich brauchen die Porzellanmaler ein ruhiges Händchen.

    Bei der letzten Brennstufe, dem sogenannten Muffelbrand, verändert sich die Farbe noch einmal, wenn sie mit der Glasur verschmilzt. Bis ein Porzellanmaler also weiß, welche Farben er mischen und verwenden kann und wie sie sich nach dem Brennen entwickeln, braucht es viel Erfahrung – und höchste Könnerschaft.

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