Indoor Farming – Der etwas andere Kräutergarten

    Frische Pfefferminze über dem Salat, selbstgemachtes Basilikum-Pesto aus dem Mörser oder Rosmarin in den süßen Sandtalern: Küchenkräuter verpassen dem Leben im wahrsten Sinne die richtige Würze. Wir stecken zwar noch halbwegs im Winter fest, aber das heißt nicht, dass wir auf frische Kräuter verzichten müssen. Viele Sorten lassen sich problemlos auf der Fensterbank halten. Wir haben ein paar Tipps, wie Ihnen das mühelos gelingt.

    Die Aussaat ist quasi zu jeder Zeit möglich. Genau das ist der Vorteil des Indoor Farmings, denn Licht- und Temperaturverhältnisse sind hier ganzjährig konstant. Wenn Sie das frische Grün allerdings nur vorziehen möchten, um es nach dem letzten Frost auf Balkon oder ins Freiland umzuziehen, ist jetzt der perfekte Zeitpunkt dazu. Sie können natürlich auch auf erwachsene Pflanzen zurückgreifen – dann aber am besten auf kräftige Exemplare vom Wochenmarkt statt auf die zarten Pflänzchen aus dem Supermarkt.

    Die Wahl der Kräuter

    Einige Kräuter wie Petersilie oder Estragon eignen sich besser für das Beet im Garten. Dagegen sind Basilikum, Oregano, Minze oder Rosmarin bestens für die Fensterbank geeignet. Natürlich hängt auch vom Standort ab, wie gut Ihre Pflanzen gedeihen. Wärmeliebende mediterrane Kräuter fühlen sich an einem Fenster mit Südausrichtung wohl, wohingegen Minze einen schattigen und kühlen Platz bevorzugt. Basilikum mag es sogar besonders in Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit.

    Kräutergarten, LAB

    Ideal ist es, wenn jede Pflanze ihren eigenen Topf hat und sich den Platz nicht teilen muss. Unser neuer Kräutergarten der puristischen LAB-Serie ist das perfekte Gardening-Accessoire. Die drei Übertöpfe werden von einem dekorativen Holzgestell gut gebündelt. Drehen Sie die Töpfe regelmäßig, damit die Pflanze nicht nur in eine Richtung wächst. So entwickeln die Kräuter nicht nur einen gleichmäßigen Wuchs, sondern – und das ist noch ausschlaggebender – auch ein intensiveres Aroma.

    Die Belohnung

    Denn genau darum geht es ja, wenn Sie Ihre Küche mit leckeren Kräutern bereichern wollen: die Aromen. Damit die ätherischen Öle möglichst lange erhalten bleiben, ernten Sie Blätter und Stengel am besten erst kurz vor der Zubereitung. Während kräftigere Sorten wie Thymian, Salbei und Rosmarin bedenkenlos einige Minuten mit gegart werden können, sollten Sie zarte Sorten wie Basilikum erst ganz zum Schluss zum Gericht geben. Zupfen Sie dazu die einzelnen Blätter vorsichtig von der Pflanze. Wenn Sie nicht mehr als die Hälfte ernten, wird sie sich schnell erholen, ungehindert weiter wachsen und Ihnen noch lange die Küche wie das Leben würzen. Guten Appetit!

    Mörser & Stößel, LAB, No. 1.4
    Mörser & Stößel, LAB, No. 2.4
    Eichenholzbrett No.1.4, LAB
    Eichenholzbrett No.2.4, LAB
    Diese Beiträge könnten Sie auch noch interessieren